Die Nation befindet sich im Wahlkampf. Am 24. September 2017 entscheiden die Bürger darüber, wer Deutschland in den nächsten 4 Jahren führen wird. Diese Führung soll Bestehendes bewahren und weitere Verbesserungen für alle Bürger erarbeiten und einbringen. Wir Menschen in diesem Land wissen sehr genau, wie gut wir in Deutschland leben können. Unsere demokratische Gesellschaftsordnung ermöglicht ein Maximum an Freiheit für jeden Einzelnen. Trotzdem hat die Freiheit des Einzelnen auch Grenzen. Sie endet dort, wo sie beginnt, die Freiheit des Anderen einzuschränken. Jeder von uns darf sich äußern und seine Meinung unbeschadet kundtun. Diese Freiheit haben nicht alle Menschen. Nutzen wir doch dieses unbeschreibliche Gut und diskutieren miteinander über alles, was uns freut, was uns ärgert, wo wir anderer Meinung sind und wo wir Veränderungen wünschen. Wir haben das Recht und die Freiheit dazu. Wir haben aber nicht das Recht, aus Unmut oder falsch verstandenem Gerechtigkeitssinn das Eigentum des Anderen zu beschädigen. Das ist keine Form von Meinungsäußerung, das ist Aggression und diese ist ein schlechter Ratgeber.

Beschmiertes Plakat an der Neuen Stuttgarter Straße, mittlerweile entfernt.Dazu gehört auch das Beschmieren von Plakaten, das eine strafbare Handlung darstellt.

Wer Plakate beschmiert zeigt nur, dass er mit der Freiheit, die er besitzt und die uns alle trägt, nicht umgehen kann.

Warum müssen Menschen ihre Meinung im Verborgenen äußern, indem sie das Eigentum anderer beschädigen. Damit verändern sie nichts, rein gar nichts. Aber sie wollen etwas verändern. Dann kommen sie doch zu uns in die Veranstaltungen der Parteien und reden mit uns oder informieren Sie sich aus erster Hand. In den nächsten Wochen gibt es bei allen Parteien viele Veranstaltungen. So können wir uns gegenseitig verbessern und vielleicht sogar gemeinsam etwas verändern. Seien sie fair, aber nicht feige. Lassen sie uns miteinander im Guten streiten um etwas zu bewegen. Seien wir unserer Verantwortung bewusst und gehen gemeinsam in eine Zukunft in einem Land, unserem Land, in dem wir gut und gerne leben.

(-- Joachim Barsch)

 

  Paul Nemeth MdL Kreistagsfraktion Rainer Wieland MdEP Regionalparlament Marc Biadacz MdB